Beichte Nr. 35

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Ich habe einen guten Freund belogen und und damit verletzt.
Ich habe einmal versucht zu stehlen. Durch eine Freundin wurde ich verleitet, doch es war meine Tat, die mich schuldig machte.
Es tut mir Leid und ich bereue es, doch es zu bereuen und mich zu entschuldigen zeigt nicht, wie ernst ich es meine. Ich habe etwas getan, das ich nicht rückgängig machen kann, das mich schwer belastet...

Beichte Nr. 8

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Ich habe nie eine Folge von TKKG verstanden. Drahtesel, Feuerstühle... Was zum Teufel soll das alles sein?

Beichte Nr. 30

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Ich hasse Leute, die ständig im Weg herumstehen. Leute, die sich einen Dreck um andere scheren. Menschen, die meinen, ihren blöden Kinderwagen in den ohnehin schon total überfüllten Bus quetschen zu müssen. Leute, die beim Weihnachtsmarkt gerade an den engsten Stellen anhalten und quatschen müssen. Das ist der Grund, aus dem ich gegen jeden Ikea-Besuch ansehe. Bei den ganzen mit 0,5 km/h herumschlendernden Leuten bekomme ich das Kotzen! Warum achtet jeder immer nur auf sich selbst und niemand mal auf andere?

Beichte Nr. 3

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Seit drei Wochen täusche ich meinen Eltern jetzt schon eine Erkältung vor, damit sie mir neues Nasenspray kaufen. Anfangs war ich wirklich krank und mein Schnupfen wurde dadurch geheilt, aber mittlerweile bin ich süchtig nach dem Mittel. Habe es wohl zu oft und zu lange benutzt.

Beichte Nr. 6

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Ich habe meine Freundin dazu überredet, eine Diät mit mir zusammen zu machen, da wir beide etwas mollig sind. Nur habe ich nach einer Woche schon bemerkt, dass ich das nicht durchhalte und habe mir einen geheimen Süßigkeitenvorrat angelegt. Sie hält richtig gut durch und ich bin stolz auf sie.

Aber sie sagt mir auch, sie sei stolz auf mich und dann ist da immer eine Stimme in mir, die sagt, ich solle es ihr sagen. Aber vielleicht hat sie dann den nötigen Ansporn nicht mehr... So lebe ich mit meinem schlechten Gewissen.

Beichte Nr. 37

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Ich habe schon öfters Geld von meinen Eltern gestohlen. Immer sehr kleine Beträge damit es nicht auffällt. Ich habe Angst darüber zu sprechen.

Beichte Nr. 32

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Als ich mit zwei Freunden an einem Bahnhof auf meinen Anschlusszug wartete, hatte ich plötzlich das dringende Bedürfnis, eine Toilette aufzusuchen. Den anderen beiden ging es nicht anders. Als wir die Toilette fanden, standen wir vor einer Absperrung, die einen nur durchließ, wenn man 50 Cent bezahlte. Ein wenig teuer, dachten wir uns. Also stellte ich mich als erstes vor die Absperrung, die beiden anderen drängen sich so gut es ging an mich ran, damit wir in einem Mal zusammen durchkommen konnten. Ich warf 50 Cent ein und war plötzlich so einem Druck ausgesetzt, dass wir alle zusammen mit einem lauten Krachen durch die Drehtür gelangten und uns dahinter auf die Nase legten. Bis dahin war es noch lustig. Als ich mich aber umdrehte, merkte ich, dass die komplette Absperrung dran glauben musste. Und schon kam auch der ausländische „Toilettenwächter“ und versuchte – anstatt uns anzuschreien oder wütend zu sein – verzweifelt, seine Einnahmequelle zu repariere. Dabei stammelte er die ganze Zeit in gebrochenem Deutsch Sachen wie: „Oh, nein, kaputt! Ich bin ruiniert! Was soll ich jetzt machen?“. Scheinbar hatte die Bahn den Toilettenbetrieb abgegeben, so dass der Toilettenmann tatsächlich sein Einkommen aus den 50 Cent pro Toilettenbesuch schöpfte. Wir machten uns aus dem Staub. Seitdem plagen mich starke Gewissensbisse.

Beichte Nr. 25

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Ich hatte in der Schulzeit immer den Eindruck, dass die 7.-Klässler, die jedes Jahr neu dazu kamen, von Jahr zu Jahr schlimmer und dreister wurden. Als dann die Orientierungsstufe (in Niedersachsen) abgeschafft wurde, kamen nun auch noch 5.- und 6.-Klässler dazu. Und da waren wirklich eine Menge kleine Scheißer dabei, die immer auffallen und stören mussten. Einmal fingen die Biester an zu treten. Das war kurz vor meinem Abitur. Ich hab das Kind also in den Schwitzkasten genommen und bin mit ihm schön langsam in Richtung Toilette gegangen. Ihm wurde langsam klar, was ich vorhatte und plötzlich war er ganz kleinlaut. Tja, mir war das egal. Ich hab ihn also zum erstbesten Pissoir geschleppt und seinen Kopf reingesteckt. Als er dann nur schrie: „Ihgitt, das stinkt!“, drückte ich die Spülung. Er – inzwischen am Heulen – bettelte, ich solle aufhören. Tat ich dann auch. Blöderweise ging er sofort zum Schulleiter. Der lud mich dann vor und sagte mir, so etwas dürfe nicht nochmal vorkommen. Ein anderer Lehrer erzählte am nächsten Tag, dass die Aktion DAS Thema im Lehrerzimmer gewesen sei und sich die Lehrer – schließlich war das Kind auch ihnen als Plagegeist bekannt – köstlich darüber amüsiert hätten.

Beichte Nr. 21

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Ich beichte, dass ich immer nur an mich denke. Wenn ich Entscheidungen fälle, tue ich in erster Linie das, was mir die meisten Vorteile bringt. Damit habe ich schon sehr viele Menschen verletzt. Und das Schlimme ist, dass mir das recht egal ist. Ich habe so schon eine Menge Freunde verloren und Kontakte abgebrochen, aber ich lerne schnell neue Leute kennen, die ich irgendwann auf die gleiche Weise wieder verliere. Ich kann einfach nicht anders. Mir fehlt irgendwie die emotionale Intelligenz.

Beichte Nr. 17

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Bevor ich vor drei Jahren mein Abitur machte, hatte ich für fast vier Jahre Nachhilfe in Mathe. Jedenfalls dachten das meine Eltern. In Wirklichkeit habe ich die Nachhilfe nach wenigen Wochen abgebrochen und die acht Euro, die ich von meinen Eltern dafür bekam, Woche für Woche in die eigene Tasche gesteckt. Ich hatte damit nie Probleme.

Als ich neulich aber mal aus Jux ausrechnete, wie viel Geld ich dadurch in den vier Jahren „verdient“ habe, bekam ich dann doch ein ziemlich schlechtes Gewissen. Rechnet man pro Jahr 40 Wochen (in den Ferien wäre es sicherlich ausgefallen) kommt man auf 1280 Euro. Das ist eine Menge Geld – und ich hab keine Ahnung, wo es geblieben ist…