Beichte Nr. 47

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Ich habe früher oft Menschen angelogen - es waren schlimme Lügen, um vor anderen besser da zu stehen oder um Mitleid zu erregen.
Ich schäme mich heute dafür.
Ich habe den Kontakt zu meiner Oma und meinem Vater abgebrochen, nur weil sie nicht das gesagt haben, was ich hören wollte; heute sind beide tot und ich hatte nie den Mut gefunden, mich bei ihnen für mein Verhalten zu entschuldigen.
Ich habe einem Freund anonym böse Briefe geschrieben und ihm Angst gemacht, weil ich ihn für mich gewinnen wollte; wir haben keinen Kontakt mehr und ich schäme mich dafür.
In diesem Jahr bin ich an Krebs erkrankt und weiß nicht, ob ich je wieder gesund werde.
Ich denke, dies ist die Strafe für all das Böse, was ich in meinem Leben getan habe.
Ich spreche jetzt viel mit Gott und bitte ihn, mich zu einem besseren Menschen zu machen.
Ich bin oft so schwach und wütend, dabei möchte ich das nicht.
Ich weiß nicht, ob mir je vergeben wird, aber ich bitte darum.
Danke

Beichte Nr. 43

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Seit dem ich die Schule wechseln musste bin ich nicht mehr ich selber. Ich glaube, ich will so Freunde finden. Ich verstelle mich immer und wenn mich Leute dann länger kennen, sehen sie wie ich wirklich bin und sind weg. Ich denke mir dann immer, dass ich gleich von Anfang an so sein sollte wie ich bin, aber irgendwie kann ich's nicht mehr. Aber dann denke ich mir auch wieder: Was ist denn so schlimm an meinem wirklichen Ich? Dann lüge ich rum, um irgendwie mit der Person in Kontakt zu kommen. Ich lüge eigentlich nur noch. Obwohl ich es eigentlich gar nicht will, es kommt einfach immer so.

Beichte Nr. 42

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Ich möchte beichten, dass ich besessen bin. Aber das ist auch kaum weiter verwunderlich, denn ich bin durch meine Kollegen tagtäglich von abgedrehten Bekloppten umgeben, die mich immer mehr und mehr in den Wahnsinn treiben. Zu allem Überfluss kommt dann noch der G.-Punkt dazu, der nur scheiße macht. Ich gründe bald eine Anti-G.-Gruppe, bzw. eine Anti-G.-Kruppe, um diese Dämonen aus dem Diesseits zu vertreiben. Ich habe in dieser Sekte bereits auch schon zahlreiche Anhänger gefunden, unter anderem ein Tier und ein ungeklärtes Etwas, bei dem es sich vermutlich um ein schwedisches Möbelstück handelt. Eines Tages werd ich Amok laufen und sie alle................................treffen. Hoffentlich werde ich dann nicht gefressen. Vom Tier. - Wuff!

Beichte Nr. 40

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Ich bin durch Zufall in eine Szene, die einen dazu leitet, Betrug zu begehen. Ich erleichtere täglich mehrere Menschen um Ihre Kreditkarten und gehe damit online shoppen.

Es ist wie in eine Sucht, einmal drin und man kommt davon nie mehr weg ....

UND DAS IST AUCH GUT SO :D :D :D :D

IPhones, IPods, Klamotten, Handy und alles andere 4free!

Ich danke dem Typen, der die Kreditkarte erfunden hat!

Beichte Nr. 39

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Ok. Ich bin ein 14-jähriges Mädchen. Und wer jetzt schon zur nächsten Beichte überspringt, ist genau so drauf wie ich. Gut, da wir das jetzt geklärt hätten, werde ich das schreiben, was schon tausend andere vor mir geschrieben haben.
Ich hab mich verknallt. Und wie.
Eigentlich gehöre ich nicht zu dieser Sorte von Mädchen, die sich verknallen, und es auch noch mitbekommen. Nuja, jedenfalls hab ich das schon jahrelang rein innerlich abgestritten. Ich hab mich verknallt? Ich? Nie im Leben ...
Schon allein beim Gedanken daran, bin ich knallrot geworden. Nicht so rot wie wenn man merkt, dass mitten im Deutschuntericht der BH aufgeht. Nicht so rot wie wenn man die Türklinke der Sporthalle abreißt und der Schulleiter hinter einem steht. Nein. Viel, viel röter.
Inzwischen hab ich mich mehr oder weniger damit abgefunden. Aber man muss dazu sagen, dass das jetzt schon drei Jahre so geht. Und wir nicht mal wirklich befreundet sind.
Wir haben nur einmal in der Woche solche "Kann ich mal dein Lineal haben?"-Gespräche und ich war neuerdings richtig überrascht, dass er mich begrüßt hat. Er hat mir die Hand gegeben. Natürlich hab ich ihn auch mit einem
breiten Grinsen zurückgegrüßt - und zwar so selbstsicher wie sonst immer.
Nur eben knallrot im Gesicht.
Tja, mehr eben auch nicht. Jaja, ach Gottchen. Ein Mädchen in der Pupertät, das sich vormacht verknallt zu sein.
Sobald ich wieder ein Handy habe (das ich mir nur wegen SEINER Nummer zulegen werde), werde ich durch meine Schauspielerkünste an seine Nummer kommen. Und viel weiter hab ich noch nicht gedacht.
Das tollste an der ganzen Sache: Ich kann mir nicht mal vorstellen mit ihm zu schlafen. Nein, nicht falsch verstehen! Es ist nicht so, dass er schlecht aussieht, er hat auch einen ganz passablen Charakter, er ist groß und gehört zu der Art von Kerl, der mit Brille scharf aussieht.
Falls ich es schaffe, irgentwann mal mit ihm zusammen zu kommen, steht eins fest. Ich werde nicht mit ihm schlafen.
Das war's.

Beichte Nr. 37

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Ich habe schon öfters Geld von meinen Eltern gestohlen. Immer sehr kleine Beträge damit es nicht auffällt. Ich habe Angst darüber zu sprechen.

Beichte Nr. 35

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Ich habe einen guten Freund belogen und und damit verletzt.
Ich habe einmal versucht zu stehlen. Durch eine Freundin wurde ich verleitet, doch es war meine Tat, die mich schuldig machte.
Es tut mir Leid und ich bereue es, doch es zu bereuen und mich zu entschuldigen zeigt nicht, wie ernst ich es meine. Ich habe etwas getan, das ich nicht rückgängig machen kann, das mich schwer belastet...

Beichte Nr. 34

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Ich lüge jeden Tag.

Beichte Nr. 33

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Ich habe mal im Supermarkt gesehen, wie einem Mann 10 Euro aus der Tasche gefallen sind, es aber nicht gesagt. Als dann keiner geguckt hat, hab ich mir das Geld selbst unauffällig in die Tasche gesteckt. Natürlich denke ich jetzt, ich hätte es ihm bringen sollen... aber in dem Moment konnte ich's einfach nicht!

Beichte Nr. 32

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Als ich mit zwei Freunden an einem Bahnhof auf meinen Anschlusszug wartete, hatte ich plötzlich das dringende Bedürfnis, eine Toilette aufzusuchen. Den anderen beiden ging es nicht anders. Als wir die Toilette fanden, standen wir vor einer Absperrung, die einen nur durchließ, wenn man 50 Cent bezahlte. Ein wenig teuer, dachten wir uns. Also stellte ich mich als erstes vor die Absperrung, die beiden anderen drängen sich so gut es ging an mich ran, damit wir in einem Mal zusammen durchkommen konnten. Ich warf 50 Cent ein und war plötzlich so einem Druck ausgesetzt, dass wir alle zusammen mit einem lauten Krachen durch die Drehtür gelangten und uns dahinter auf die Nase legten. Bis dahin war es noch lustig. Als ich mich aber umdrehte, merkte ich, dass die komplette Absperrung dran glauben musste. Und schon kam auch der ausländische „Toilettenwächter“ und versuchte – anstatt uns anzuschreien oder wütend zu sein – verzweifelt, seine Einnahmequelle zu repariere. Dabei stammelte er die ganze Zeit in gebrochenem Deutsch Sachen wie: „Oh, nein, kaputt! Ich bin ruiniert! Was soll ich jetzt machen?“. Scheinbar hatte die Bahn den Toilettenbetrieb abgegeben, so dass der Toilettenmann tatsächlich sein Einkommen aus den 50 Cent pro Toilettenbesuch schöpfte. Wir machten uns aus dem Staub. Seitdem plagen mich starke Gewissensbisse.

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