Beichte Nr. 42

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Ich möchte beichten, dass ich besessen bin. Aber das ist auch kaum weiter verwunderlich, denn ich bin durch meine Kollegen tagtäglich von abgedrehten Bekloppten umgeben, die mich immer mehr und mehr in den Wahnsinn treiben. Zu allem Überfluss kommt dann noch der G.-Punkt dazu, der nur scheiße macht. Ich gründe bald eine Anti-G.-Gruppe, bzw. eine Anti-G.-Kruppe, um diese Dämonen aus dem Diesseits zu vertreiben. Ich habe in dieser Sekte bereits auch schon zahlreiche Anhänger gefunden, unter anderem ein Tier und ein ungeklärtes Etwas, bei dem es sich vermutlich um ein schwedisches Möbelstück handelt. Eines Tages werd ich Amok laufen und sie alle................................treffen. Hoffentlich werde ich dann nicht gefressen. Vom Tier. - Wuff!

Beichte Nr. 21

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Ich beichte, dass ich immer nur an mich denke. Wenn ich Entscheidungen fälle, tue ich in erster Linie das, was mir die meisten Vorteile bringt. Damit habe ich schon sehr viele Menschen verletzt. Und das Schlimme ist, dass mir das recht egal ist. Ich habe so schon eine Menge Freunde verloren und Kontakte abgebrochen, aber ich lerne schnell neue Leute kennen, die ich irgendwann auf die gleiche Weise wieder verliere. Ich kann einfach nicht anders. Mir fehlt irgendwie die emotionale Intelligenz.

Beichte Nr. 16

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Ich habe neulich mit dem Fahrrad eine Katze angefahren (das geht tatsächlich). Als ich sie mir danach anschaute (sie stand wohl irgendwie unter Schock und lief nicht weg), stellte ich fest, dass sie aussah, wie die einer Freundin. Als ich zwei Tage später bei ihr war, erzählte diese mir, dass ihre Katze verletzt sei und der Tierarzt gesagt habe, sie könne innere Verletzungen davongetragen haben. Der Katze geht es nun immer schlechter – und mir auch. Weil ich das Verlangen habe, meiner Freundin zu erzählen, dass ich es in Wirklichkeit war, dass aber lieber nicht mache, weil ich nicht weiß, wie sie reagieren würde…

Beichte Nr. 40

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Ich bin durch Zufall in eine Szene, die einen dazu leitet, Betrug zu begehen. Ich erleichtere täglich mehrere Menschen um Ihre Kreditkarten und gehe damit online shoppen.

Es ist wie in eine Sucht, einmal drin und man kommt davon nie mehr weg ....

UND DAS IST AUCH GUT SO :D :D :D :D

IPhones, IPods, Klamotten, Handy und alles andere 4free!

Ich danke dem Typen, der die Kreditkarte erfunden hat!

Beichte Nr. 37

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Ich habe schon öfters Geld von meinen Eltern gestohlen. Immer sehr kleine Beträge damit es nicht auffällt. Ich habe Angst darüber zu sprechen.

Beichte Nr. 5

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Jedes Jahr zu Weihnachten das gleiche: Die Stadt ist vollgestopft mit tausend Leuten, die tausend Geschenke kaufen wollen. Die Fußgängerpassagen werden dann natürlich auch noch durch tausende Fressstände, die sich "Weihnachtsmarkt" schimpfen, verstopft und man braucht für 25 Meter Strecke ungefähr 25 Minuten. Ich habe nun damit angefangen, keine Rücksicht mehr auf die rumschlendernden Leute zu nehmen. Daher bin ich den kompletten Dezember mit ausgefahrenen Fäusten durch die Stadt gelaufen und habe dem einen oder anderen Weihnachtsmarktbesucher einen ordentlichen Stoß in den Rücken verpasst. Dabei können ja die einzelnen Leute garnichts dafür. Schließlich trage ich selbst ja auch dazu bei, dass die Innenstadt so vollgestopft ist...

Beichte Nr. 15

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Ich meinen Träumen sterben Menschen. Und zwar immer welche, die ich gut kenne und auch eigentlich sehr gern habe. Ich weiß nicht, woran das liegt, aber irgendwie macht es mir Angst. Weil die Idee, dass sie sterben ja aus meinem Unterbewusstsein kommt und ich sie in den Träumen so indirekt töte...

Beichte Nr. 17

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Bevor ich vor drei Jahren mein Abitur machte, hatte ich für fast vier Jahre Nachhilfe in Mathe. Jedenfalls dachten das meine Eltern. In Wirklichkeit habe ich die Nachhilfe nach wenigen Wochen abgebrochen und die acht Euro, die ich von meinen Eltern dafür bekam, Woche für Woche in die eigene Tasche gesteckt. Ich hatte damit nie Probleme.

Als ich neulich aber mal aus Jux ausrechnete, wie viel Geld ich dadurch in den vier Jahren „verdient“ habe, bekam ich dann doch ein ziemlich schlechtes Gewissen. Rechnet man pro Jahr 40 Wochen (in den Ferien wäre es sicherlich ausgefallen) kommt man auf 1280 Euro. Das ist eine Menge Geld – und ich hab keine Ahnung, wo es geblieben ist…

Beichte Nr. 9

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Vor ein paar Tagen ist ein Kumpel von mir übelst von ein paar Hip Hoppern verhauen worden. Ich stand daneben und habe ihm nicht geholfen. Erst dachte ich, ich wäre einfach zu feige gewesen, mich einzumischen, aber dann ist mir aufgefallen, dass das gar nicht stimmt. Ganz im Gegenteil: Ich finde, die Schläge hat er mal richtig verdient. Dann lernt er endlich mal, wie ätzend er mit seiner beschissenen arroganten Art sein kann!

Beichte Nr. 2

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Mein Portmonee wurde mir neulich geklaut. Da war echt viel Geld drin und ich war immer noch wütend, als ich Sonntagmorgen in der Kirche saß (müssen wir beim Konfer einmal im Monat!). Und als der Klingelbeutel rumging, hab ich nicht nachgedacht, sondern einfach reingegriffen. Ich habe nicht alles geklaut, nur ein bisschen, bereue es aber trotzdem.

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