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Bevor ich vor drei Jahren mein Abitur machte, hatte ich für fast vier Jahre Nachhilfe in Mathe. Jedenfalls dachten das meine Eltern. In Wirklichkeit habe ich die Nachhilfe nach wenigen Wochen abgebrochen und die acht Euro, die ich von meinen Eltern dafür bekam, Woche für Woche in die eigene Tasche gesteckt. Ich hatte damit nie Probleme.
Als ich neulich aber mal aus Jux ausrechnete, wie viel Geld ich dadurch in den vier Jahren „verdient“ habe, bekam ich dann doch ein ziemlich schlechtes Gewissen. Rechnet man pro Jahr 40 Wochen (in den Ferien wäre es sicherlich ausgefallen) kommt man auf 1280 Euro. Das ist eine Menge Geld – und ich hab keine Ahnung, wo es geblieben ist…
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Kommentar von anni vom 21. Januar 2008 (18:50:45)
so gesehen stimmt es... trotzdem wars nicht richitg das geld selbst einzustecken! hattest du nicht ein verdammt schlechtes gewissen gegenüber deinen eltern?
naja aber jetzt würde ich mir darum auch keinen kopf mehr machen. nur schade, dass du das geld so ausgegeben hast, nicht für etwas besondres oder angespart oder so...
Kommentar von Hagelkorn vom 28. Dezember 2007 (16:44:42)
Mach dir mal keine Gedanken mehr darüber. Deine Eltern haben dir die Nachhilfe bezahlt, damit du das Abitur bestehst. Und bestanden hast du es. Daher haben deine Eltern jetzt das, was sie wollten. Und du hattest eben ein paar Euro mehr pro Woche zur Verfügung...